Interaktive Vertiefungsmöglichkeiten zu unserem Sonnensystem:

http://www.celestia.info/deutschevers.html (Kostenlos zum Download)

Merkur:
Der Merkur ist der sonnennächste Planet, was ihn auch gleich zum schnellsten Planeten macht. Ein Merkurjahr dauert nur 88 Erdentage. Auch macht ihn dies zu dem heißesten Planeten. Auf der Sonnenseite kann es weit über 400°C werden und auf der Schattenseite dann deutlich unter -150°C. Merkur dreht sich nur langsam um sich selber, ein Merkurtag dauert 176 Erdentage.
Zum Vergleich:
1 Erdenjahr dauert 365 Erdentage
1 Merkurtag dauert 2 Merkurjahre
Ähnlich wie unser Mond macht auch der Merkur Phasen durch, in dem man ihn gut oder auch weniger gut beobachten kann.
Der Merkur besitzt keine eigenen Monde.
Seinen Namen verdankt Merkur dem römischen Gott der Astronomie.
Das Zeichen von Merkur istFile:Mercury symbol.svg
Venus:
Die Venus wurde nach der römischen Göttin der Liebe benannt und wird oft als unser Schwesterplanet bezeichnet. Doch hören die Ähnlichkeiten schon nach der vergleichbaren Größe und Masse auf.
Da die Venus sich sehr nah an der Sonne befindet, weichen die Temperaturen nur leicht von der des Merkurs ab. Der Planet besitzt kein Wasser sondern sehr viel Schwefel, was auch seine gelbbraune Farbe erklärt. Da der Schwefelanteil so hoch ist, regnet es auf der Venus ständig Schwefelsäure vom Himmel.
Genau wie Merkur besitzt die Venus auch keine eigenen Monde.
Das Zeichen der Venus ist File:Venus symbol.svg
Erde:
Die Erde ist der dritte Planet in unserm Sonnensystem und beheimatet alles uns bekannte Leben. Da 70% der Erdeoberfläche mit Wasser bedeckt sind, wird unser Planet auch häufig als „der blaue Planet“ bezeichnet.
Die Erde ist der einzige Planet in unserem Sonnensystem, von dem man weiß, dass er flüssiges Wasser besitzt. Mit einer planetaren Durchschnittstemperatur von ca. 14,6°C bietet die Erde so die Vorraussetzung für uns bekanntes Leben.
365 Tage und 6 Stunden braucht die Erde für ihre Umlaufbahn einmal um die Sonne. Die 6 Stunden die sie länger brauch gehen aber nicht verloren. Sie werden gesammelt und alle 4 Jahre wird aus den übergebliebenen Stunden das Schaltjahr, mit 366 Tagen, gemacht. In diesem hat der Februar 29 statt 28 Tage.
Unsere Erde besitzt einen Mond.
Das Zeichen der Erde ist http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/wp-content/blogs.dir/28/files/2012/06/i-4d1a11db3b8c2971987088544cd758b3-500px-Earth_symbol.svg.png
Unser Mond:
Da unser Mond nicht der einzige in unserm Sonnensystem ist wird er auch häufig als Luna bezeichnet. Luna ist die römische Göttin des Mondes.
Unser Mond ist vor Milliarden von Jahren entstanden, als ein anderer Planet, der Theia genannt wurde, mit der Urerde zusammenprallte. Aus den Resten dieses Planeten bildete sich unser heutiger Mond.
Der Mond ist nicht nur für die Gezeiten verantwortlich sondern hält auch die Erdachse in Position. Auch ist er der einzige Himmelskörper, abgesehen von der Erde, der bis heute von Menschen betreten worden ist.
Das Zeichen des Mondes ist  http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/wp-content/blogs.dir/28/files/2012/06/i-91652e5296f7719cc6c4b7181db8126f-500px-Moon_symbol_crescent.svg.png

Im 1969 startete die amerikanische Rakete Apollo 11 und setzte am 21. Juli 1969 die Mondfähre Eagle auf dem Mond ab. Michael Collins steuerte die Rakete während Edwin "Buzz" Aldrin und Neil Armstrong zusammen mit der Fähre auf dem Mond landeten.

Neil Armstrong war der erste Mensch auf dem Mond und ging mit den Worten "Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Schritt für die Menschheit." in die Geschichte ein.

Am 19.12.1972 endeten mit der Rückker der Apollo 17 für lange Zeit die Reisen zum Mond.

40 Jahre nach der letzten Mondlandung, startete am 01. Dezember 2013 die chinesische Rakete Change-3, welche am 14. Dezember 2013 den Mondrover Yutu, was Jadehase bedeutet, auf den Mond absetzte. Yutu fährt nun über die Mondoberfläche und sucht dort nach Rohstoffen. Die European Space Agency, kurz ESA, unterstützt dieses Programm.

Hier ein Bild von Yutu, auf der 15th China International Industry Austellung in Shangha, am 5. Novermber 2013.

Mars:
Der Mars, der nach dem römischen Kriegsgott benannt wurde, ist der letzte Gesteinsplanet in unserem Sonnensystem.
Der Planet weist vertrocknete Flussbetten sowie in seiner Winterzeit Eisflächen auf. Doch besitzt er kein flüssiges Wasser sondern lediglich Wasserstoff. Dies ist auch verantwortlich dafür, dass er „der rote Planet“ genannt wird. Da die Marsoberfläche sehr eisenhaltig ist, ist diese im Laufe der Zeit durch die Berührung mit dem Wasserstoff verrostet.
Der Mars besitzt zwei Monde, Phobos und Deimos, was Furcht und Schrecken bedeutet.
Das Zeichen des Mars ist http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/b7/Mars_symbol.svg/150px-Mars_symbol.svg.png

Olympus Mons ist der höchste Vulkan in unserem Sonnensystem. Mit einer Höhe von 22 km ist er fast dreimal so hoch wie der Mount Everest. Ein Grund für seine Größe ist, dass der Mars eine schwächere Anziehungskraft als die Erde hat. Dies führt dazu dass sich die Lava bis zu dreimal höher aufschichten kann, bevor sie unter ihrem eigenen Gewicht zusammen bricht.

Interaktive Vertiefungsmöglichkeiten zum Mars:

Landung des Mars Rover "Curiosity":

http://mars.jpl.nasa.gov/msl/multimedia/interactives/edlcuriosity/index-2.html

Mars Rover "Curiosity":

http://mars.jpl.nasa.gov/explore/freedrive/

Jupiter:
Der Jupiter ist der größte Planet in unserem Sonnensystem und wurde nach dem römischen Göttervater benannt. Jupiter ist ein Gasplanet und fällt stark durch sein Streifenmuster auf. Dieses entsteht, da sich Jupiter nicht wie die Erde komplett in eine Richtung dreht, sondern die unterschiedlichen Gasschichten sich auch in unterschiedlichen Richtungen bewegen. Dies erzeugt extrem starke Reibung zwischen den Gasschichten. Der „rote Fleck“ dem man auf dem Jupiter sehen kann, ist das Ergebnis dieser Reibung. Denn dieser „Fleck“ ist ein Wirbelsturm, der zwei- bis dreimal so groß ist wie unsere Erde.
Der Jupiter besitzt 67 Monde, von denen die bekanntesten die vier galileischen Monde sind.
Das Zeichen des Jupiter ist http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/wp-content/blogs.dir/28/files/2012/06/i-74a80464491665f7e6ed9a1c842dcd8e-500px-Jupiter_symbol.svg.png
Die vier galileischen Monde, Io, Europa, Ganymed und Kallisto (von oben nach unten) wurden genau wie der große Wirbelsturm vor 400 Jahren von Galileo Galilei entdeckt.
Io's Oberfläche ist mit Vulkanen übersäht.
Europa ist der einzige Himmelskörper in unserem Sonnensystem, abgesehen von der Erde, auf dem flüssiges Wasser unter einer etwa 20 km dicken Eisschicht vermutet wird. Wenn es dort tatsächlich Wasser geben sollte, könnte es auch primitives Leben unter dieser Eisschicht, wie Schalentiere oder Kopffüßler geben.
Ganymed ist der größte Mond in unserem Sonnensystem. Er ist noch größer als Merkur.

Kallisto weist ringwellen förmige Krater auf, von denen der größte ca. 600 km Durchmesser hat.

Da der Wirbelsturm bereits seit 400 Jahren über den Jupiter tobt, könnte man denken, dass er im Laufe der Zeit an Kraft verloren hat. Doch er existiert immer noch und ist sogar im Laufe der Jahre etwas stärker geworden.

Saturn:
Charakteristisch für den Saturn ist sein großes Ringsystem. Zwar haben die anderen drei Gasplaneten auch Ringe, doch sind die vom Saturn die sichtbarsten. Dieses Ringsystem besteht aus mehreren Ringen, die dicht aneinander liegen und jeweils aus Milliarden Staub- und Eisteilchen bestehen.
Saturn ist der zweitgrößte Planet in unserem Sonnensystem. Benannt wurde er nach dem römischen Gott der Saat.
Saturn besitzt 62 Monde, von denen der bekannteste Titan ist, da dieser nur etwas kleiner als Ganymed ist, was ihn somit zum zweitgrößten Mond in unserem Sonnensystem macht.
Das Zeichen des Saturn ist http://www.clker.com/cliparts/0/4/2/0/12428052761822709409Saturn_symbol.svg.hi.png
Uranus:
Der Planet wurde nach dem römischen Götterreich benannt. Er ist der erste der beiden „neuen Planeten“. Da Uranus kaum mit dem Auge zu sehen ist, wurde er erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckt. Selbst zu diesem Zeitpunkt hatten die Astrologen Probleme, den Standpunkt des Planeten zu errechnen. Aus irgendeinem Grund befand sich Uranus oft vor oder hinter der errechneten Position. Heute weiß man, dass, wenn Uranus seine Laufbahn an Neptun vorbeizieht, die Anziehungskraft von Neptun ihn stark beschleunigt und er an Neptun vorbeirast. Hinter Neptun verlangsamt sich Uranus wieder und nimmt seine normale Geschwindigkeit ein. So wurde damals als Resultat dieses Phänomens Neptun entdeckt.
Uranus hält 27 Monde in seinem Orbit, von denen der bekannteste Ariel ist.
Das Zeichen des Uranus ist http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/wp-content/blogs.dir/28/files/2012/06/i-b7567f05327d431f5dfcec477d5d94a6-500px-Uranus_symbol.svg.png
Neptun:
Neptun, der nach dem römischen Gott der Meere benannt wurde, ist der letzte Planet in unserem Sonnensystem und der Zweite der „neuen Planeten“. Alle größeren Himmelskörper, die hinter dem Neptun ihre Bahnen in unserem Sonnensystem kreisen, werden als Transneptunische Objekte bezeichnet. Neptun ist der Kleinste der vier Gasplaneten. Der Neptun ist so weit von der Sonne entfernt, dass ein Neptunjahr 165 Erdenjahre dauert.
Der Neptun hat 14 Monde, von denen Triton wohl der Bekannteste ist, da dies der Himmelskörper in unserem Sonnensystem ist, der mit – 238 °C die kälteste Oberfläche hat.
Das Zeichen des Neptun ist http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/wp-content/blogs.dir/28/files/2012/06/i-06f0f8c844a1294e59b5bfc96332b2f3-500px-Neptune_symbol.svg.png
Pluto-Charon-System:
Das Pluto-Charon System besteht aus dem Plutoiden Pluto und seinen Mond Charon. Da Charon ca. 12% der Masse des Plutos aufweist gelten die beiden als binäres Planetensystem. So das Charon ein gleichwertiger Partner des Plutos darstellt. Diese Partner werden von vier Monden umkreist: Nix, Hydra, P4 und P5.
Zum Vergleich: unser Mond hat nur ca. 1% der Masse der Erde.
Sein Entdecker Clyde William Tombaugh nannte den 1930 entdeckten Planeten nach dem gleichnamigen römischen Gott der Unterwelt.
2006 verlor der Pluto seinen Planetenstatus und wurde als Zwergplanet klassifiziert. Ein Grund dafür war, dass der 2005 entdeckte Zwergplanet Eris, der genau wie Pluto seine Bahnen hinter dem Neptun zieht, größer und massiger war. Daraus entstand die Frage, ob Pluto überhaupt ein Planet sein kann und so wurden 2006 sowohl Pluto als auch Eris zu Zwergplaneten erklärt.
Dies bekam Clyde William Tombaugh aber alles schon nicht mehr mit. Der US-Amerikaner verstarb 1997. Seine Asche wurde 2006  mit der Raumsonde New Horizon zum Pluto geschickt, wo sie voraussichtlich 2015 ankommen wird.
Charon wurde nach dem, in der griechischen Mythologie vorkommenden, Fährmann benannt. Dieser Fährmann bringt die Seelen der Toten ins Reich der Unterwelt.
Das Zeichen des Pluto ist http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/wp-content/blogs.dir/28/files/2012/06/i-15d05064cb5d68b6c7a23c464855000c-500px-Pluto_symbol.svg.png
Das Zeichen von Charon ist http://www.suberic.net/~dmm/astro/img/calli/CHaron.png

Eris:

Eris ist in der griechischen Mythologie die Schwester von Charon und die Göttin der Zwietracht. Was im Nachhinein betrachtet recht passend ist, da sie der Grund ist, warum Pluto als Zwergplanet klassifiziert wurde.

Das Zeichen von Eris ist http://www.suberic.net/~dmm/astro/img/calli/small/Eris.png


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